Fridays For Future

Ein Blick hinter die Kulisse. Wir haben mit Fridays for Future über ihre Erfahrungen und Eindrücke von Aktionen gesprochen. Wie nehmt ihr die Reaktionen anderer Menschen und Politikern wahr? Habt ihr das Gefühl Unwillen zu wecken? Trefft ihr auf Zustimmung?

„Fridaysforfuture ist eine globale Klimagerechtigkeitsbewegung. Gemeinsam wollen wir es schaffen, durch unsere Aktionen auf die Klimakrise aufmerksam zu machen und die Politiker*innen zum Handeln zu bewegen, damit wir die Klimakrise einschränken können.

Unser Mittel, um auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen ist der Streik. Wir gehen freitags nicht zur Schule, zur Uni und nicht an den Arbeitsplatz. Vor allem ist es dadurch besser möglich, Aufmerksamkeit zu generieren, weil ein Streik radikaler ist als eine Demo außerhalb der normalen Arbeitszeit und außerdem ist der Streik schon immer ein Druckmittel gewesen: „Macht Ihr (die Politiker*innen) Eure Hausaufgaben, dann machen wir unsere!“.

Viele verstehen unser Anliegen und unterstützen uns, so haben sich z.B. die Scientistsforfuture zusammengefunden; eine Gruppe von Wissenschaftler*innen, die uns zustimmen und uns in vielerlei Hinsicht unterstützen. Auch, dass es notwendig ist, die Schule zu „schwänzen“, um die Politiker*innen wachzurütteln, ist weitestgehend akzeptiert. Aber auch hier meinen manche, es sei übertrieben und man solle lieber der Schulpflicht nachkommen.

Auf unseren Aktionen sieht das Meinungsbild aber anders aus: Wir alle erkennen, wie unglaublich es geworden ist, dass Klima zu schützen und die Erderwärmung aufzuhalten und dafür alle notwendigen politischen Maßnahmen zu ergreifen. Wir sind eine große Gemeinschaft, die für die Zukunft kämpft. Und das kommt an: dank Fridaysforfuture wurde die Dringlichkeit und Wichtigkeit von Klimagerechtigkeit begriffen und es ist das Nr. 1 Thema, über das diskutiert wird.

Jetzt müssen wir weitermachen, damit aus den Diskussionen tatsächliche Konsequenzen gezogen werden, und die Politiker*innen Maßnahmen ergreifen, die das Klima tatsächlich retten!“ (E. Fuchs)

#dagehtnochmehr