Misch dich ein: Demokratisch – Ökologisch – Zukunftsfähig?

Frei nach der Devise – nach dem Jugendkreativfestival ist vor dem Jugendkreativfestival – haben sich am ersten Juliwochenende ca. 15 Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern getroffen, um gemeinsam das Jugendkreativfestival 2018 vorzubereiten. Das Team aus Jugendlichen, was sich gebildet hat, besteht aus Teilnehmer*innen des letzten Jugendkreativfestival, die sich dieses Jahr gerne selber ausprobieren wollen und mitmischen wollen, aus den “alten Hasen” der vergangenen Jugendkreativfestivals und aus neuen interessierten Jugendlichen aus der Region.

Klassischerweise nennen wir das erste Vorbereitungswochenende “Kick-Off”, da es den Startschuss einer intensiven Vorbereitung für das Jugendkreativfestival bildet. Unsere übergeordneten Themen dieses Jahr sind Ernährung, Landnutzung, Diversität, regionale Daseinsvorsorge sowie Beteiligung und Teilhabe.

Beim Kick- Off haben wir erstmal intern unsere inhaltlichen Erwartungen an das Jugendkreativfestival ausgelotet, im Anschluss haben wir Schwerpunkte gesetzt, so dass wir schließlich auf folgendes Motto gekommen sind:
”Demokratisch – Ökologisch – Zukunftsfähig?“, unter dem am 29.09.2018 der Jugendkongress in Karnitz stattfinden wird. Das Programm ist noch nicht in Stein gemeißelt, trotzdem wollen wir euch schon ein paar unserer Ideen präsentieren.
Um der Wegwerf-und der reinen Konsum- Gesellschaft etwas entgegen zu wirken, wollen wir ein Repair(work)shop anbieten, dort sollt Ihr lernen, wie Ihr eure technischen Geräte selber reparieren könnt, statt sie gleich neu zu kaufen. Unter dem Thema Misch dich ein, soll ein DJ- Workshop stattfinden, dort könnt Ihr lernen, wie man sich sein eigenen Track mischen kann. Neben diesen praktischen Workshops wollen wir auch noch unter anderem über die Herkunft unserer Kleidung sprechen, wo sie eigentlich herkommt, was dafür benötigt wird und vor allem wie nichtnachhaltig ist das? Neben Kleidung wird Ernährung ein weiteres Thema für uns sein, wir werden Euch mit einer Gartentour zeigen, welche regionale Vielfalt möglich ist und was man hiermit alles machen kann.

Tim Haverland